Neurologie

Neurologische Erkrankungen & Nachsorge

Migräne – Abklärung & moderne Prophylaxe

Abklärung, Einordnung und individuelle Behandlung

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die Alltag und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Wiederkehrende Anfälle, Begleitsymptome wie Übelkeit sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit machen eine gezielte Abklärung und Behandlung notwendig.

Im Ordinationszentrum Wilhelminenberg bieten wir eine umfassende neurologische Abklärung und – wenn sinnvoll – eine individuell abgestimmte Migräneprophylaxe an.

Vor Beginn einer prophylaktischen Behandlung steht eine sorgfältige neurologische Diagnostik, um die Migräneform korrekt einzuordnen und andere Ursachen auszuschließen.

Dazu gehören:

  • ausführliche Anamnese
  • neurologische Untersuchung
  • Einschätzung von Auslösern und Begleiterkrankungen
  • bei Bedarf weiterführende Untersuchungen (wie z.B. ein MRT des Gehirns)

Eine Prophylaxe wird erwogen, wenn:

  • Migräneattacken häufig oder sehr belastend sind
  • Akutmedikamente nicht ausreichend wirken oder schlecht vertragen werden
  • Alltag oder Arbeitsfähigkeit deutlich eingeschränkt sind

Ziel ist es, Häufigkeit, Intensität und Dauer der Anfälle zu reduzieren.

Klassische Medikamente (z. B. Betablocker, Antidepressiva, Antiepileptika) können wirksam sein, reichen jedoch nicht bei allen Patient:innen aus oder sind schlecht verträglich.

Monatliche subkutane Injektionen (z. B. Aimovig®) können selbst verabreicht werden, werden jedoch häufig als unangenehm empfunden und können lokale Hautreaktionen verursachen, die mehrere Tage anhalten.

Vierteljährliche Infusionen (z. B. Vyepti®) bilden den Schwerpunkt unseres Angebots. Sie erfolgen in der Ordination, sind üblicher Weise sehr gut wirksam und verträglich, erfordern keine Selbstinjektion und werden nur alle drei Monate verabreicht. Daher stellen sie für viele Patient:innen die angenehmste und alltagstauglichste Option dar.

Neuromodulation / Nervenstimulation können bei ausgewählten Patient:innen unterstützend wirken, die Effekte sind jedoch individuell unterschiedlich und insgesamt weniger verlässlich als bei medikamentösen Prophylaxen.

Botulinumtoxin (Botox®) ist bei chronischer Migräne etabliert, wird in unserer Ordination jedoch nicht angeboten. Bei entsprechender Indikation informieren wir jedoch gerne und helfen bei der Orientierung.

Die Wahl der Prophylaxe erfolgt gemeinsam, unter Berücksichtigung von Wirksamkeit, Verträglichkeit, bisherigen Erfahrungen und Alltagssituation. Ziel ist eine langfristig tragbare Lösung.

Gedächtnis & kognitive Veränderungen: MCI, Demenzabklärung

Abklärung, Einordnung und Begleitung

Viele Menschen bemerken im Laufe der Zeit Veränderungen von Gedächtnis, Konzentration oder geistiger Leistungsfähigkeit. Nicht jede Vergesslichkeit bedeutet eine Demenz – gleichzeitig ist es sinnvoll, Veränderungen ernst zu nehmen und frühzeitig abklären zu lassen.

Im Ordinationszentrum Wilhelminenberg begleiten wir Menschen, die sich Sorgen um ihre eigene kognitive Leistungsfähigkeitmachen, ebenso wie Angehörige, die Veränderungen bei älteren Familienmitgliedern beobachten.

Kognitive Veränderungen können sich unterschiedlich äußern, zum Beispiel durch:

  • zunehmende Vergesslichkeit
  • Wortfindungsstörungen
  • Schwierigkeiten bei komplexen Aufgaben
  • raschere geistige Ermüdung
  • Unsicherheit im Alltag

Solche Symptome können viele Ursachen haben – von Stress, Depression oder Schlafstörungen bis hin zu beginnenden neurologischen Erkrankungen. Eine frühe neurologische Abklärung hilft, diese Unterschiede einzuordnen.

Darüber hinaus gibt es zusätzliche Impfungen, die je nach individueller Situation sinnvoll sein können, etwa bei bestimmten Vorerkrankungen, familiären Risiken oder besonderen Lebensumständen.

Die Standardimpfungen sind in der Regel lagernd und können ohne besondere Vorbereitung durchgeführt werden.

Ein Mild Cognitive Impairment (MCI) beschreibt eine messbare kognitive Beeinträchtigung, bei der die Alltagsfähigkeit noch weitgehend erhalten ist. MCI ist keine Demenz, kann aber – muss jedoch nicht – ein Vorstadium darstellen.

Gerade in diesem Stadium ist eine frühe Diagnostik besonders sinnvoll, da:

  • behandelbare oder reversible Ursachen erkannt werden können
  • vaskuläre Risikofaktoren gezielt beeinflusst werden können
  • der weitere Verlauf besser beobachtbar wird

Demenz ist kein einheitliches Krankheitsbild. Zu den häufigsten Formen zählen:

  • Alzheimer-Demenz
  • vaskuläre Demenz
  • Mischformen

Eine genaue Differenzierung ist wichtig, da sich Behandlung, Prognose und Unterstützungsangebote deutlich unterscheiden.

Bei der vaskulären Demenz spielen Durchblutungsstörungen des Gehirns eine zentrale Rolle. Hier bestehen häufig konkrete therapeutische Ansatzpunkte, unter anderem durch:

  • konsequente Blutdruckeinstellung
  • Behandlung von Fettstoffwechselstörungen
  • gute Diabeteskontrolle
  • Gerinnungs- und Schlaganfallprävention
  • Anpassung von Lebensstilfaktoren

Eine frühzeitige Behandlung kann den Verlauf verlangsamen und vorhandene Fähigkeiten länger erhalten.

Auch bei der Alzheimer-Demenz gibt es medikamentöse Behandlungsoptionen, die Symptome lindern und den Krankheitsverlauf beeinflussen können. Darüber hinaus stehen mittlerweile krankheitsmodifizierende Therapien zur Verfügung. Dazu zählen monoklonale Antikörper, die als Infusionstherapien verabreicht werden, insbesondere: Lecanemab und Donanemab

Diese Therapien richten sich an frühe Stadien der Alzheimer-Erkrankung (z. B. MCI oder frühe Alzheimer-Demenz). Sie erfordern eine sehr sorgfältige Auswahl der Patient:innen, umfangreiche Diagnostik und engmaschige Kontrollen.

Die Behandlung erfolgt derzeit in spezialisierten Zentren, ist noch nicht breit verfügbar und nicht für alle Betroffenen geeignet. Im Rahmen unserer neurologischen Abklärung informieren wir über den aktuellen Stand, prüfen grundsätzlich die Eignung und beraten bei Bedarf zur Weitervermittlung und Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren.

Die Demenzabklärung erfolgt strukturiert und interdisziplinär und kann – je nach Fragestellung – umfassen:

  • ausführliche neurologische Anamnese
  • neurologische Untersuchung
  • psychologische Leistungs- und neuropsychologische Diagnostik
  • Bildgebung und Laboruntersuchungen (falls erforderlich)
  • Verlaufskontrollen

Ziel ist eine klare, nachvollziehbare Diagnose und eine realistische Einschätzung der weiteren Entwicklung.

Demenz betrifft nicht nur die erkrankte Person, sondern immer auch das familiäre Umfeld. Angehörige stehen häufig unter hoher emotionaler und organisatorischer Belastung.

Wir bieten daher:

  • verständliche Aufklärung
  • Orientierung im Umgang mit Veränderungen
  • Unterstützung bei Entscheidungen
  • Hinweise auf weiterführende Hilfsangebote
Unser Ziel ist es, Menschen frühzeitig, respektvoll und fachlich fundiert zu begleiten – unabhängig davon, ob sich eine Demenz bestätigt oder nicht.

Frühe Abklärung bedeutet:

  • Klarheit statt Unsicherheit
  • Handlungsmöglichkeiten statt Abwarten
  • Entlastung für Betroffene und Angehörige

Schlaganfall – Nachsorge und Prävention

Begleitung nach einem neurologischen Ereignis

Ein Schlaganfall oder eine transitorische ischämische Attacke (TIA) ist für Betroffene und Angehörige oft ein einschneidendes Ereignis. Auch nach der Akutbehandlung bleiben viele Fragen offen: zur weiteren Therapie, zur Prognose, zu bleibenden Einschränkungen und zur Vermeidung weiterer Ereignisse.

Im Ordinationszentrum Wilhelminenberg begleiten wir Menschen nach einem Schlaganfall oder einer TIA langfristig neurologisch – mit dem Ziel, Funktionen zu stabilisieren, Risiken zu senken und Orientierung im weiteren Verlauf zu geben.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus beginnt eine Phase, die medizinisch wie organisatorisch anspruchsvoll sein kann. Neben der körperlichen Erholung geht es um:

  • Anpassung und Überprüfung der Medikation
  • Einschätzung neurologischer Restdefizite
  • Umgang mit kognitiven oder emotionalen Veränderungen
  • Planung von Rehabilitation und weiterer Betreuung

Eine strukturierte neurologische Nachsorge hilft, diese Phase sicher und nachvollziehbar zu gestalten.

Hypnose ersetzt dabei keine medizinische Behandlung, sondern ergänzt sie dort, wo Körper und Psyche eng zusammenwirken.

Unsere neurologische Betreuung umfasst unter anderem:

  • Verlaufskontrollen nach Schlaganfall oder TIA
  • Einschätzung motorischer, sensibler und kognitiver Funktionen
  • Abklärung von Müdigkeit, Konzentrations- oder Gedächtnisproblemen
  • Einordnung von Schwindel, Gangunsicherheit oder Sprachveränderungen
  • Beurteilung der Alltags- und Belastbarkeit

Dabei behalten wir sowohl sichtbare als auch weniger offensichtliche Folgen eines Schlaganfalls im Blick.

Ein zentraler Bestandteil der Nachsorge ist die Sekundärprävention, also die gezielte Reduktion des Risikos für weitere Schlaganfälle. Dazu gehören:

  • konsequente Blutdruckeinstellung
  • Behandlung von Fettstoffwechselstörungen
  • Kontrolle und Therapie von Diabetes
  • Gerinnungsabklärung und -therapie (z. B. bei Vorhofflimmern)
  • vaskuläre Verlaufskontrollen

Diese Maßnahmen werden individuell angepasst und regelmäßig überprüft.

Viele Betroffene erleben nach einem Schlaganfall Veränderungen, die auf den ersten Blick nicht immer sichtbar sind, etwa:

  • Gedächtnis- oder Aufmerksamkeitsstörungen
  • raschere geistige Ermüdung
  • emotionale Labilität
  • depressive Symptome oder Angst

Wir berücksichtigen diese Aspekte bewusst und arbeiten bei Bedarf interdisziplinär mit psychologischer Diagnostik, Psychiatrie und Therapie zusammen.

Die Schlaganfall-Nachsorge erfolgt bei uns eingebettet in ein fachübergreifendes Netzwerk, unter anderem mit:

  • Physiotherapie zur Förderung von Mobilität, Gleichgewicht und Sicherheit
  • psychologischer Diagnostik bei kognitiven Fragestellungen
  • Psychiatrie bei emotionalen oder psychischen Belastungen

Ziel ist eine Betreuung, die sich an den realen Bedürfnissen im Alltag orientiert.

Ein Schlaganfall betrifft immer auch das Umfeld. Angehörige stehen oft vor neuen Aufgaben und Unsicherheiten.

Wir bieten:

  • verständliche Aufklärung über Befunde und Verlauf
  • Orientierung bei Entscheidungen
  • Unterstützung im Umgang mit Veränderungen
Unser Ziel ist es, Menschen nach einem Schlaganfall langfristig, realistisch und zugewandt zu begleiten. Nicht alles lässt sich rückgängig machen – aber vieles lässt sich stabilisieren, verbessern oder gut kompensieren.

Polyneuropathie & Nervenerkrankungen

Abklärung, Einordnung und Begleitung bei Nervenschädigungen

Missempfindungen wie Kribbeln, Taubheit, Brennen oder Schmerzen an Füßen oder Händen werden häufig lange hingenommen oder unspezifisch abgeklärt. Nicht selten steckt dahinter eine Polyneuropathie – eine Erkrankung der peripheren Nerven.

Im Ordinationszentrum Wilhelminenberg bieten wir eine strukturierte neurologische Abklärung und langfristige Begleitung bei Polyneuropathien unterschiedlicher Ursache.

Eine Polyneuropathie bezeichnet eine Schädigung mehrerer peripherer Nerven, die sich meist symmetrisch und schleichend entwickelt. Betroffen sind häufig zunächst die Füße, später auch die Hände.

Typische Beschwerden sind:

  • Kribbeln, Taubheit oder „Ameisenlaufen“
  • Brennen oder stechende Schmerzen
  • vermindertes Temperaturempfinden
  • Unsicherheit beim Gehen
  • Kraftverlust oder schnelle Ermüdung

Darüber hinaus gibt es zusätzliche Impfungen, die je nach individueller Situation sinnvoll sein können, etwa bei bestimmten Vorerkrankungen, familiären Risiken oder besonderen Lebensumständen.

Die Standardimpfungen sind in der Regel lagernd und können ohne besondere Vorbereitung durchgeführt werden.

Polyneuropathien können viele unterschiedliche Ursachen haben, unter anderem:

  • Diabetes mellitus
  • Alkoholkonsum
  • Vitaminmangel (z. B. B12)
  • Nebenwirkungen von Medikamenten oder Chemotherapien
  • entzündliche oder autoimmune Erkrankungen
  • Durchblutungsstörungen
  • idiopathische Polyneuropathien (ohne klare Ursache)

Eine sorgfältige Abklärung ist entscheidend, da sich Behandlung und Prognose je nach Ursache deutlich unterscheiden.

Die Abklärung erfolgt individuell und kann umfassen:

  • ausführliche neurologische Anamnese
  • neurologische Untersuchung
  • Einordnung von Schmerz- und Sensibilitätsmustern
  • gezielte Laboruntersuchungen
  • Verlaufskontrollen

Ziel ist es, behandelbare Ursachen zu erkennen und den Verlauf realistisch einzuschätzen.

Die Therapie richtet sich nach der Ursache der Polyneuropathie und kann beinhalten:

  • Behandlung der Grunderkrankung (z. B. bessere Blutzuckereinstellung)
  • Anpassung oder Umstellung von Medikamenten
  • medikamentöse Behandlung neuropathischer Schmerzen
  • ergänzende nicht-medikamentöse Maßnahmen

Nicht jede Polyneuropathie ist vollständig reversibel – häufig geht es darum, Fortschreiten zu bremsen, Beschwerden zu lindern und Sicherheit im Alltag zu erhöhen.

Polyneuropathien betreffen oft mehrere Lebensbereiche. Daher arbeiten wir eng zusammen mit:

  • Schmerzmedizin, insbesondere bei chronischen neuropathischen Schmerzen
  • Physiotherapie, zur Förderung von Gleichgewicht, Kraft und Gangsicherheit
  • Psychiatrie, wenn chronische Beschwerden psychisch belasten

Neben der medizinischen Behandlung ist die Alltagssicherheit ein wichtiger Aspekt, etwa:

  • Sturzprävention
  • Umgang mit Sensibilitätsverlust
  • realistische Einschätzung der Belastbarkeit

Auch hier beraten wir individuell und praxisnah.

Unser Ziel ist es, Polyneuropathien frühzeitig zu erkennen, verständlich zu erklären und Betroffene langfristig zu begleiten. Klarheit über Ursache und Verlauf kann entlasten und hilft, mit der Erkrankung besser umzugehen.

Epilepsie – Abklärung & Begleitung

Einordnung und Diagnostik

Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, die sich durch wiederholte epileptische Anfälle äußert. Ein einzelner Anfall bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine Epilepsie vorliegt. Umso wichtiger ist eine sorgfältige neurologische Abklärung, um Ursachen, Risiken und den weiteren Umgang richtig einzuordnen.

Im Ordinationszentrum Wilhelminenberg begleiten wir Menschen mit bekannter Epilepsie, ebenso wie Patient:innen nach erstmaligen oder unklaren Anfällen, in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren.

Epilepsie entsteht durch eine vorübergehende Fehlfunktion von Nervenzellnetzwerken im Gehirn. Die Erscheinungsformen sind sehr unterschiedlich und reichen von kaum bemerkbaren Episoden bis zu deutlich sichtbaren Anfällen.

Grundsätzlich unterscheidet man unter anderem:

Fokale Epilepsien, bei denen Anfälle von einem begrenzten Hirnareal ausgehen. Diese können sich zum Beispiel äußern durch:

  • plötzliches Innehalten oder „Abwesendsein“
  • ungewöhnliche Empfindungen (Kribbeln, Wärmegefühl, Gerüche)
  • unwillkürliche Bewegungen einzelner Körperteile
  • Sprachstörungen oder vorübergehende Verständnisschwierigkeiten
  • veränderte Wahrnehmung oder kurze Verwirrtheit
Das Bewusstsein kann dabei erhalten bleiben oder eingeschränkt sein.

Generalisierte Epilepsien, bei denen beide Hirnhälften von Beginn an beteiligt sind. Typische Erscheinungsformen sind:

  • kurze Bewusstseinsaussetzer (z. B. Absencen), oft nur wenige Sekunden lang
  • plötzlicher Muskeltonusverlust oder -anspannung
  • generalisierte Krampfanfälle mit Bewusstseinsverlust
  • abruptes Zusammenbrechen ohne Vorwarnung

Auch hier sind Ausprägung und Schwere sehr unterschiedlich.

Anfälle können auch andere Ursachen haben, etwa:

  • akute Stoffwechselentgleisungen
  • Fieber
  • Schlafmangel
  • Alkohol- oder Medikamenteneffekte
  • synkopale Ereignisse (Ohnmacht)

Eine neurologische Abklärung hilft, epileptische von nicht-epileptischen Ereignissen zu unterscheiden.

Die Abklärung erfolgt strukturiert und kann – je nach Fragestellung – umfassen:

  • ausführliche Anamnese (inkl. Fremdanamnese durch Angehörige)
  • neurologische Untersuchung
  • Einordnung des Anfallstyps
  • Überprüfung möglicher Auslöser
  • Organisation weiterführender Diagnostik (z. B. EEG, Bildgebung)

Für spezielle Fragestellungen arbeiten wir eng mit spezialisierten epileptologischen Zentren zusammen.

Die Behandlung der Epilepsie erfolgt in der Regel medikamentös. Die Auswahl der Medikamente ist individuell und richtet sich nach:

  • Epilepsieform
  • Alter und Lebenssituation
  • Begleiterkrankungen
  • Verträglichkeit

Ziel ist eine möglichst gute Anfallskontrolle bei möglichst geringer Belastung durch Nebenwirkungen. Die Therapie erfordert regelmäßige Verlaufskontrollen und Anpassungen.

Epilepsie wirft häufig praktische Fragen auf, etwa zu:

  • Arbeit und Belastbarkeit
  • Autofahren und Fahrtauglichkeit
  • Schlaf, Alkohol und Lebensstil
  • Sicherheit im Alltag

Wir unterstützen bei der Einordnung dieser Fragen und beraten individuell und realistisch.

Die Betreuung von Menschen mit Epilepsie erfolgt bei uns vernetzt, unter anderem mit:

  • spezialisierten epileptologischen Zentren
  • Psychiatrie (z. B. bei psychischer Belastung oder Komorbiditäten)
  • weiteren therapeutischen Angeboten bei Bedarf

Unser Ziel ist es, Epilepsie verständlich zu erklären, Ängste zu reduzieren und Betroffene langfristig und verlässlich zu begleiten – unabhängig davon, ob sich eine Epilepsie bestätigt oder nicht.

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UNSER Angebot
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Unsere Betreuung orientiert sich an den unterschiedlichen Lebensphasen und Herausforderungen, mit denen Menschen zu uns kommen. Dabei haben wir vier zentrale Bereiche definiert, in denen wir unsere medizinischen und therapeutischen Angebote bündeln.

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